Kolumne

Vertrauen
von Walter Brunner

Vertrauen auf Gott und Vertrauen in unsere Mitmenschen ist die Basis für unser friedliches Zusammenleben.
Doch was ist Vertrauen? Vertrauen bedeutet, dass ich mich in jeder Situation auf Gott und einen lieben Mitmenschen verlassen kann, dass ich auf seine Unterstützung, seine Hilfe bauen kann. Dieses Vertrauen ist auch mit Zuverlässigkeit verknüpft. Unabhängig der Situation steht dieses Vertrauen zur Verfügung.
Im Gegenzug bin ich für den anderen da, mit meiner Zeit, mit meinem persönlichen Einsatz für die Sache, für eine Zeit des Zuhörens, für ein Gespräch, für eine Zeit der Unterstützung, für eine Zeit der Hilfe.
Doch wo beginnt das Vertrauen, wo kann ich auf einen Mitmenschen bauen und wo hört es auf, weil es für das Gegenüber über das erträgliche Mass von Engagement geht, es ihm zu nahe kommt?
Vertrauen bedeutet, sich in jeder Situation auf den anderen verlassen zu können. Dies auch in Situationen, in denen es nicht gerade offensichtlich ist, aber mit der Sicherheit des Vertrauens über die Situation, über die Krise hilft.
Was ist, wenn ich nicht vertrauen kann?
Wenn ich das Vertrauen in mich oder meine Mitmenschen verloren habe? Ist ohne Vertrauen alles sinnlos? Wie kann ich das verlorene Vertrauen wieder finden?
Das uneingeschränkte Vertrauen zu jeder Zeit bekommen wir von Gott.
Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde. So können wir Ihn anrufen in unseren Momenten des Zweifels und der Unsicherheit, eben auch wenn das Vertrauen fehlt. Er wird uns Vertrauen schenken, uns stärken.